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Veröffentlicht am 12. November 2024

Journalismus

Praxisgespräche zur Einschätzung von Relevanz und Glaubwürdigkeit des Journalismus

August 2024

Branchenvertreterinnen und -vertreter schätzen den Relevanzverlust des Journalismus unterschiedlich ein. Einerseits ist die Sorge zur Zukunft des Journalismus im Kontext von Deep Fakes, Desinformation, Parajournalismus und Werbung gross. Andererseits wird betont, dass gerade in Zeiten grosser Unsicherheiten der Journalismus und «traditionelle» Medien Vertrauen geniessen und die Relevanz hoch ist.
Möglichkeiten, Relevanz und Glaubwürdigkeit des Journalismus zu stärken, sehen die Gesprächsteilnehmenden insbesondere in der Stärkung der Medienkompetenz, in Aufklärungsarbeiten, wie Journalismus funktioniert, in einer der Digitalisierung angepassten Journalismusausbildung und in der Stärkung des Lokaljournalismus. Zudem braucht der Journalismus (wieder) mehr Anerkennung in der Gesellschaft. Dies, so die Meinung einiger Gesprächsteilnehmenden, ist auch Aufgabe der Politik: Journalismus ist für die Gesellschaft und die Demokratie notwendig; der öffentliche Diskurs über Aufgaben, Wert, Finanzierung und Relevanz von Journalismus wichtig.

Verliert Journalismus an Relevanz?

August 2023

Digitalisierung, parajournalistische Angebote, Informationsalternativen und finanzielle Engpässe setzen den Journalismus unter Druck.
Stellenwert und Relevanz des Journalismus haben sich verändert. Eine von der EMEK in Auftrag gegebene Literaturstudie gibt einen Überblick zur aktuellen Einschätzung in der Wissenschaft.
Die in den letzten zehn Jahren publizierten Studien lassen einen Relevanzverlust zwar nicht direkt belegen, sie zeigen aber eine wachsende Entfremdung und einen Vertrauensverlust der Öffentlichkeit gegenüber von Medien und Journalismus.
Der Vertrauens- und Autoritätsverlust steht nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem grossen Einfluss von Social Media Plattformen, aber auch mit dem Einsatz digitaler Technologien (KI, Algorithmen) in den Redaktionen.
Die Expertise der Universität Neuchâtel fasst ebenfalls Hinweise aus den Studien zusammen, die Wege zur Stärkung der Relevanz im Journalismus aufzeigen.

Innovationen im Journalismus

April 2023

Die EMEK diskutiert aktuelle Herausforderungen im Journalismus. Die vorliegende Zusammenfassung bietet einen Überblick zu Innovationen im Journalismus in der Schweiz

Journalismus zu Zeiten von Corona

März 2021

Wie Medienschaffende in der Schweiz durch die Krise gehen.

Die Eidgenössische Medienkommission (EMEK) hat im August und September 2020 33 Medienschaffende aus den drei grossen Sprachräumen der Schweiz gefragt, wie sie bislang die Corona-Krise wahrgenommen und bewältigt haben. In qualitativen Gesprächen geben sie einen vielschichtigen Einblick in ihre Arbeit.
Die EMEK hat die Gespräche dokumentiert und deren Aussagen mit eigenen Schlussfolgerungen abgerundet. Die Befragung macht deutlich, wie herausfordernd die Arbeit für Journalistinnen und Journalisten unter Corona-Bedingungen ist.

Rückhalt für den Journalismus

November 2019

Strukturelle Veränderungen des Medienmarktes setzen den Journalismus zunehmend unter Druck. Interessengeleitete Inhalte mischen sich immer stärker mit journalistisch aufbereiteten Beiträgen. Für die Nutzerinnen und Nutzer wird es zunehmend schwierig, Darstellungsformen und Textquellen richtig einzuordnen.

Die EMEK hat sich vertieft mit diesen aktuellen Herausforderungen auseinandergesetzt. In ihrem Diskussionspapier plädiert sie für eine Stärkung des öffentlichen Bewusstseins von journalistischer Leistung. Sie empfiehlt, Massnahmen zu prüfen, welche zur Stärkung des Journalismus führen. Denn Journalismus ist für Gesellschaft und Demokratie zentral.