Journalismus

Nachrichtenagenturen

Forschungsbericht:
Gegenwart und Zukunft von nationalen Nachrichtenagenturen in europäischen Kleinstaaten unter der besonderen Berücksichtigung der Keystone‐
SDA

Im Zuge des Entscheids einzelner Verlage, die Dienste der Schweizerischen Nachrichtenagentur Keystone-SDA nicht mehr zu nutzen, sowie einer generellen Debatte rund um Leistung, Governance und Finanzierung der hiesigen Agentur, hat die EMEK entschieden, sich diesem Thema im ersten Semester 2021 intensiv zu widmen. 

Zum einen hat die EMEK dazu 17 Gespräche mit Branchenvertretern und -vertreterinnen geführt. Darüber hinaus wurde FH‐Prof. Dr. Johanna Grüblbauer mit der Erarbeitung eines länderübergreifenden Forschungsberichts betraut.

Entstanden ist dabei eine Bestandsaufnahme der Situation von Nachrichtenagenturen in sechs Europäischen Ländern: Finnland, Belgien, Norwegen, Grossbritannien/Irland, Österreich und der Schweiz. Während die Branchengespräche als Dialoggrundlage für eine vertiefte Debatte dienen, steht der Forschungsbericht zur Lektüre bereit. 

Hier finden Sie die Zusammenfassung
Hier finden Sie den Länderbericht
Hier finden Sie die Präsentation

Journalismus zu Zeiten von Corona

Wie Medienschaffende in der Schweiz durch die Krise gehen.

Die Eidgenössische Medienkommission (EMEK) hat im August und September 2020 33 Medienschaffende aus den drei grossen Sprachräumen der Schweiz gefragt, wie sie bislang die Corona-Krise wahrgenommen und bewältigt haben. In qualitativen Gesprächen geben sie einen vielschichtigen Einblick in ihre Arbeit.
Die EMEK hat die Gespräche dokumentiert und deren Aussagen mit eigenen Schlussfolgerungen abgerundet. Die Befragung macht deutlich, wie herausfordernd die Arbeit für Journalistinnen und Journalisten unter Corona-Bedingungen ist.

Hier finden Sie die Medienmitteilung 
Hier finden Sie den Bericht 

Rückhalt für den Journalismus

Strukturelle Veränderungen des Medienmarktes setzen den Journalismus zunehmend unter Druck. Interessengeleitete Inhalte mischen sich immer stärker mit journalistisch aufbereiteten Beiträgen. Für die Nutzerinnen und Nutzer wird es zunehmend schwierig, Darstellungsformen und Textquellen richtig einzuordnen.

Die EMEK hat sich vertieft mit diesen aktuellen Herausforderungen auseinandergesetzt. In ihrem Diskussionspapier plädiert sie für eine Stärkung des öffentlichen Bewusstseins von journalistischer Leistung. Sie empfiehlt, Massnahmen zu prüfen, welche zur Stärkung des Journalismus führen. Denn Journalismus ist für Gesellschaft und Demokratie zentral.

Hier finden Sie das Diskussionspapier «Rückhalt für den Journalismus» 

Markus Spillmann (EMEK) stellte am diesjährigen JournalismusTag.19 das Diskussionspapier vor. Unter der Leitung von Franz Fischlin (SRF / Quajou) diskutierten Manuela Paganini (JJS), David Sieber (Schweizer Journalist), Franca Siegfried (impressum), Alexandra Stark (MAZ), Stephanie Vonarburg (syndicom) und Michael Wanner (Watson).

Journalismus im Kontext der Digitalisierung: Finanzierung des Journalismus

Die Finanzierung des Journalismus wird bei den klassischen Massenmedien mehr und mehr zu einer Herausforderung. Die Digitalisierung hat bereits zu neuen Marktstrukturen im klassischen Mediensektor geführt. So sind Plattformen auch für die Verbreitung von publizistischen Beiträgen relevant geworden – und erzeugen dafür Einnahmen.

Die EMEK hat dazu Expertisen in Auftrag gegeben:

Abstracts der Expertisen:

Am 24. April präsentierten die Wissenschaftler an einem öffentlichen Anlass im Museum für Kommunikation in Bern ihre Expertisen.

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Letztes Update: 13.09.2022